In der NRZ online schrieb am 24. Januar 2007 Marco Virgillito...


Nach Vorbild der Allianz-Arena


HERMAN-VAN-VEEN-STIFTUNG.

Alfred-Jodocus-Kwak-Haus im Kesseler Seepark könnte ein spektakulärer Bau werden. Geschäftsführer Carlo Marks verrät erste Details: Ein Biosphärenhaus soll entstehen.


GOCH. Ein spektakulärer Bau könnte das von der Herman-van-Veen-Stiftung geplante Alfred-Jodocus-Kwak-Haus im Kesseler Seepark werden (die NRZ berichtete).
Wie Stiftungs-Geschäftsführer Carlo Marks der NRZ mitteilte, soll ein sogenanntes Biosphärenhaus als Zentralgebäude dienen. Bekannt ist diese Konstruktion durch die Allianz-Arena in München. "Nicht so gigantisch, aber ähnlich", grenzt Marks ein, soll das Foliendach werden, das eine luftkissenähnliche Optik verleiht. Betreuung, Veranstaltungen, Verpflegung und Therapie sollen in dem Zentralgebäude wettergeschützt laufen. Zudem entstehen auf dem Gelände Ferienhäuser: "Zunächst zwölf", so Marks. Später sollen es 20 sein.

Anfang Februar werde das endgültige Konzept der Bauhaus Universität Weimar dem Vorstand der Stiftung vorgestellt, der sich eventuelle Veränderungen vorbehält.

Auf Hochtouren laufen die Gespräche mit Investoren: "Wir sprechen zum einen mit Unternehmen aus der Industrie, zum anderen mit großen Unternehmen, die selbst Stiftungen betreiben", sagt der Geschäftsführer.

Inhaltliche Konzepte erstellen derzeit die Katholische Fachhochschule in Münster sowie die Evangelische Fachhochschule in Essen. "Es geht um die Fragen: Welche Kinder werden wie betreut? Wie läuft das Leben hier ab?", gibt Marks Einblicke die Arbeit.

Hintergrund: Im Alfred-Jodocus-Kwak-Haus können Kinder, die in schwerwiegenden Krankheitsprozessen stecken, mit ihren Familien Urlaub machen. Das Investitionsvolumen beträgt 4,5 Mio. Euro.

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